Der alljährlich am dritten Donnerstag im März in allen Ländern – und das sind weltweit inzwischen mehr als 80 – gleichzeitig stattfindende Känguru Mathematik-Wettbewerb erfreut sich ständig wachsender Beliebtheit. Allein in Deutschland beteiligten sich in diesem Jahr geschätzt 11300 Schulen, das sind in etwa 830000 Schülerinnen und Schüler, von der dritten bis zur dreizehnten Jahrgangsstufe. Es ist ein dezentraler Einzelwettbewerb unter Aufsicht, der zur Lösung der Aufgaben im Multiple-Choice-Verfahren exakt 75 Minuten vorgibt. Dabei wird gerechnet und geknobelt, was das Zeug hält. So auch in Oberlahnstein, wo am Marion-Dönhoff-Gymnasium erstmals in diesem Jahr alle Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen- und Kursverbänden am 16. März am Wettbewerb teilnahmen und für dessen Organisation Mathematiklehrer Peter Bourger Sorge trug.

Mittels 24, ab der siebten Jahrgangsstufe 30 Aufgaben stellten sie ihr mathematisches Können auf den Prüfstand. Belohnt wurde dieser Einsatz in der letzten Aprilwoche durch Anerkennungspreise und Urkunden für alle, die mitgemacht hatten. Daneben wurden auch Sonderpreise verteilt.

Den größten Känguru-Sprung auf dem Oberheckerweg machte Tom Kuhnert, Klasse 7a. Er konnte an seiner Schule die meisten Aufgaben in Folge zutreffend ankreuzen. Denn die Lösungen werden beim Känguru-Wettbewerb nicht schriftlich exakt ausgeführt, sondern per Entscheid, wo das richtige Kreuzchen zu setzen ist, behauptet. Das macht den Wettbewerb bei Schülerinnen und Schülern beliebt, aber ihn nicht einfacher. Schneller als erwartet, hat manches Känguru sich so schon voll verhüpft. Anders Tom, mittels solider rechnerischer Leistungen überzeugte er durch ein bemerkenswertes Sprungvermögen.