Ein Besuch des BerufsinformationsZentrums Montabaur gehört zu einer der alljährlichen Pflichtveranstaltungen in der Jahrgangsstufe 11 im Rahmen der schulischen Berufs- und Studienorientierung.

Am 07.02.2024 war es also wieder einmal soweit: Pünktlich um 8 Uhr startete der Bus mit den 40 SchülerInnen, in Begleitung ihrer beiden Lehrkräfte Heike Dommermuth und Carsten Müller. Am Ort der Bestimmung angekommen, wurde die Gruppe von Berufsberaterin und Ansprechpartnerin der Bundesagentur für Arbeit Kristina Wischnjak in Empfang genommen.

Nach einer kurzen Einführung in die Angebote und Nutzungsmöglichkeiten der Einrichtung ging es direkt an die Arbeit. Abi in der Tasche und was dann? Studieren? Ausbildung? Was kann ich eigentlich und was will ich eigentlich machen? – Um diese wichtigen Fragen zu klären oder zumindest einen Einstieg in die Suche nach dem richtigen Beruf zu erhalten, deswegen war man schließlich gekommen.

Eingeteilt in zwei Gruppen konnten die Schülerinnen und Schüler zur Orientierung zunächst entweder digital im Portal der Berufsinformation surfen oder analog in einer großen Menge Ordner stöbern. Auf diese Weise erlangten die Interessenten erste Einblicke in die verschiedenen Berufssparten, um zu erfahren, welche Berufe oder Berufsfelder es überhaupt gibt, welche Voraussetzungen erwartet werden, welcher Werdegang sich der Voraussicht nach abzeichnen wird, wie die späteren Karrierechancen stehen oder welche Weiterbildungsmaßnahmen sich anschließen können. Nachdem zu ihren persönlichen Interessen passende Berufe vorgestellt wurden, entdeckten manche SchülerInnen, dass es deutlich mehr Berufe gibt, als gedacht. Andere erkannten, dass sie sich bei ihrer Berufswahl gar nicht vorab zwischen zwei Interessengebieten zu entscheiden hätten, da beide als solche in Ausbildung oder Studium bereits integriert sind, was wiederum Anlass war, über die individuellen Stärken und Schwächen zu sprechen. Thematisiert wurden die Vorstellungen, wo und wie man überhaupt beschäftigt sein möchte. Dabei lernte der Einzelne sich selbst besser kennen und – auch seine MitschülerInnen.

Das Berufspraktikum am Ende der Stufe 11 fest im Blick wurden potentielle Arbeitgeber in der näheren Umgebung ermittelt und Standorte von Universitäten recherchiert. Gut drei Stunden später verließen alle, sichtlich zufrieden, mit einem Stapel an Materialien und Ratgebern unter dem Arm das BiZ, gewappnet für das zehntägige Praktikum im Juli und etwas mehr vorbereitet auf das Berufsleben und die Zeit nach der Schule.