Luisa Schlupp - 2017-18

Mein FSJ am Marion-Dönhoff-Gymnasium Lahnstein

Nach meinem Abitur habe ich mich dazu entschieden, aufgrund meines Berufswunsches „Lehrerin“ ein FSJ an einer Ganztagsschule zu absolvieren, um einen Einblick in eine Schule „von der anderen Seite“ zu bekommen und meinen Berufswunsch zu überprüfen. Bereits nach wenigen Tagen fühlte ich mich im Kollegium willkommen und bekam Aufgaben wie Beaufsichtung von Gruppen  und Lernzeitaufsichten, die mir zeigten, dass man volles Vertrauen in mich steckte.

Neben morgentlicher Bereitschaft, um Krankmeldungen entgegenzunehmen und genereller Unterstützung im Sekretariat, sind Aufsichten und schnelles Einspringen für fehlende Lehrkräfte die Hauptaufgabe eines FSJlers. Desweiteren hat man die Möglichkeit im Unterricht seiner Wahl zu hospitieren. Ich hatte das Glück, dass ich in diesem Fächern selbst schon einmal unter Anleitung einer Lehrkraft einen kleinen Unterrichtsteil übernehmen durfte. Im Anschluss habe ich Tipps und Ratschläge des jeweiligen Lehrers bekommen.

Ein eigenes Projekt durchzuführen ist bei einem FSJ über das Kulturbüro zudem eine Aufgabe, die es zu bewältigen gilt.

Eine Schneesportfahrt durfte ich nach Österreich begleiten.

Begleitet wurde das FSJ an der Schule durch Fortbildungswochen des Kulturbüros und weiteren Hospitationen an anderen Schulen.

Zusammenfassend kann  ich sagen, dass mir das FSJ in vielen Dingen geholfen hat. Nicht nur kann ich jetzt mit Sicherheit sagen, dass ich Lehramt studieren möchte, auch hat es mir mehr Selbstvertrauen und Sicherheit vor Gruppen gegeben.

Ich kann jedem, der sich seiner Zukunft noch nicht ganz sicher ist oder den Wunsch Lehrer/Pädagoge zu werden, verstärken möchte, empfehlen, ein FSJ zu durchlaufen und zahlreiche neue Erfahrungen zu sammeln sowie viele tolle Menschen kennenzulernen.