„Aufbruch ins Neue“

Unter diesem Motto begaben sich 34 Schülerinnen und Schüler der MSS Q1, begleitet von Herrn Stumpe und Frau Böhler, für fünf Tage nach Schwangau im Allgäu, um Neues auszuprobieren, Dinge selbst zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen und sich mit Menschen zu arrangieren, mit denen sie bisher wenig zu tun hatten. Denn genau das erwartet die Jugendlichen, wenn sie nach dem Abitur in die „weite Welt“ hinaus ziehen.

Unter der Anleitung der Trainer von „Outward Bound“ halfen sie sich gegenseitig beim Klettern im Bachbett, planten Route und Mahlzeiten für die Übernachtung in der Selbstversorgerhütte, loteten ihre persönlichen Grenzen aus beim Sprung in die Tiefe am Flying Fox und übten zielführendes Planen beim Bau von Floßen. Bei der Abschlussveranstaltung zeigten sie ihre Kreativität und Teamfähigkeit, indem sie unter erschwerten Bedingungen ihre selbst gestalteten Fahnen zu einem selbst geschriebenen „Lied“ hissten. Fester Bestandteil waren auch Gesprächsrunden, bei denen alle ihre Erfahrungen beschreiben, aber auch Kritik üben konnten. Dass sie sich im Haus an den anfallenden Arbeiten beteiligen mussten, war zwar etwas lästig, dafür waren die Abende mit Tischtennis, Billard und Tabu oder am Lagerfeuer mit Livemusik von Melodika und Gitarre umso entspannter. Und während die Klassenkameraden in Berlin unter der Hitze litten, genoss man am Alpenrand mit Blick auf Hohenschwangau und Neuschwanstein die Sonne bei angenehmen Temperaturen.

Auch wenn das Klettern und die große Wanderung über den Berg aus Zeitgründen leider wegfallen mussten, war es insgesamt dennoch eine Kursfahrt, von der jede und jeder etwas mit „nach Hause nehmen“ konnte.