Nervenkitzel in Montabaur

Die Kennenlernfahrt der Kl. 5a ging dieses Jahr in die Stadt Montabaur im Westerwald. Nachdem der Bus uns zur Jugendherberge gebracht hatte, wurden aufgeregt die Zimmer bezogen und der nahegelegene Wald erkundet. Nach dem Mittagessen ging es dann zur GPS-Rallye in die Innenstadt. Auf dem Weg dorthin wurde allen bewusst, weshalb die Stadt den Namen Montabaur (lat. von Mons Tabor) trägt: Ein steiler Hügel musste bewältigt werden. Sogleich fielen die zahlreichen, überdimensionalen Schuhe im Stadtzentrum auf, die auf die Bedeutung als ehemalige Schuster- und heutige Modestadt hinweisen sollen.  Diese Schuhe sind natürlich auch eine hervorragende Gelegenheit zum Klettern (s. Foto).

Nach dem Abendessen wurde in einem Klassenquiz das Allgemeinwissen der Kinder auf die Probe gestellt. Hierauf begab man sich todesmutig auf eine kleine Nachtwanderung, die mit Marshmallow-Grillen am Lagerfeuer beendet wurde. Am Vormittag des nächsten Tages durften die Kinder ihren Mut in der mobilen Seilanlage unter Beweis stellen: Mit Helm und Sicherheitsgurt ausgestattet wurde der anspruchsvolle Kletterparcours gemeistert.  Aufgrund der exzellenten Wetterbedingungen besuchten wir nach dem Mittagessen das Schwimmbad in Montabaur. Es wurde gerutscht, geplanscht und getaucht – eine gelungene und kühle Abwechslung. Abends schaute man dann gemeinsam einen Film im Klassenkino, bevor die Kinder ihr Gesangs- und Tanztalent in der Klassendisco zeigen konnten. Erschöpft ging es dann schließlich ins Bett um noch einmal für die Rückfahrt am nächsten Tag Kraft zu tanken.