Der MDG-Debattier-Club

Der MDG-Debattier-Club versteht sich als Forum, in dem Freude am Diskutieren und reger gedanklicher Austausch in einem kleinen Kreis von Schülerinnen und Schülern ab der 8. Klassenstufe gepflegt wird. Damit wird ein Ausgleich zum lernstofforientierten Unterricht gebildet, in dem leider allzu oft der Meinungsaustausch zu kurz kommt. Deshalb greifen wir häufig Kontroversen auf, die gerade aktuell in der Gesellschaft geführt werden. Die Themen können aus der Politik stammen, aber ebenso gut aus dem Schulleben und dem persönlichen Alltag.

Wichtig ist, dass man bereit ist, spielerisch eine Ansicht zu übernehmen  und diese möglichst überzeugend zu vertreten.

Das Debattieren selbst erfolgt im Rahmen eines festen Regelwerks:

Der Austausch der Argumente folgt dem Prinzip Rede und Gegenrede und fußt auf begründeten Positionen.

Die Auseinandersetzung selbst muss sachlich und fair verlaufen.

Kontroversen werden nicht als Ausdruck der Zerstrittenheit einer Gesellschaft interpretiert, sondern als Voraussetzung lebendiger Demokratie und als Bedingung des gelingenden Zusammenlebens von Menschen.

Im Sinne von Marion Dönhoff verstehen wir Debatten als notwendigen Beitrag zur politischen Willensbildung einer demokratischen Gesellschaft.

Neben der Meinungsbildung fördert das Debattieren die rhetorischen Kompetenzen und die Persönlichkeitsbildung. Wer debattiert und kritische Fragen stellt, lernt, über den Tellerrand zu schauen und neue Perspektiven einzunehmen.

Darüber hinaus stellt die Pflicht zum Widerspruch eine befreiende Abwechslung zum zuweilen stark reglementierten Schulalltag dar.

Das MDG beabsichtigt, regelmäßig Schülerinnen und Schüler für den bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert!“ zu qualifizieren.

In einem ersten Wettbewerb 2015 waren die Schülerinnen und Schüler bereits bei ihrem ersten Antritt erfolgreich.