Schulprofil
Das erzieherische Profil des Marion-Dönhoff-Gymnasiums orientiert sich an den Werten und Haltungen, die auch das Handeln seiner Namenpatronin bestimmten:
- Weltoffenheit und Neugier,
- Zivilcourage, Beharrlichkeit und Einsatzbereitschaft,
- Völkerverständigung, Respekt und Toleranz,
- Demokratie und Verantwortungsbewusstsein.
Um diese Werte und Haltungen im Schulleben umzusetzen, arbeitet das Marion-Dönhoff-Gymnasium an der Gestaltung und Weiterentwicklung folgender Vorhaben:
1. Mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt
Die Schülerinnen und Schüler erfahren sowohl im Unterricht als auch in zusätzlichen Angeboten, wie sie fachlichen und somit auch persönlichen Herausforderungen begegnen und diese mit Hilfe ihrer Einsatzbereitschaft und Durchhaltefähigkeit meistern. Durch Forschen und Experimentieren werden Neugier und Interesse geweckt und Anreize zu selbständigem und selbstbewusstem Handeln geschaffen. Des weiteren soll im naturwissenschaftlichen Unterricht nicht nur die Neugier auf die Schüler umgebende Welt, sonder auch der verantwortungsbewusste Umgang mit derselben vermittelt werden.
2. Interkulturelle Bildung
Das Marion-Dönhoff-Gymnasium hat ein vielfältiges Fremdsprachenangebot. Hierdurch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, kulturelle Erscheinungen differenziert wahrzunehmen und in ihrer Unterschiedlichkeit zu respektieren. Die unterrichtlichen Erfahrungen werden vertieft durch wechselseitige Gastschülerkontakte, Studienfahrten und Austausche. Besonderen Wert legen wir in unserer Schule auf die Durchführung fächerübergreifender Projekte, die interkulturelle Themen - auch im weitesten Sinne - zum Inhalt haben.
3. Streitschlichtung
Es ist der Schulgemeinschaft ein großes Anliegen, die Schülerinnen und Schüler zum respektvollen und toleranten Umgang miteinander zu erziehen und somit ihre Selbsteinschätzung und Dialogfähigkeit entwickeln zu helfen. Lehrerinnen und Lehrer führen daher regelmäßig Vorhaben zum Thema "Streitschlichtung" durch.
4. Beratung
Das Marion-Dönhoff-Gymnasium arbeitet an der Ausgestaltung des Beratungsangebots, um die Mitwirkung und die Rolle aller am Erziehungsprozess Beteiligten zu fördern und zu stärken. Besonderes Gewicht wird auf regelmäßigen Kontakt mit den Erziehungsberechtigten und die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am Selbsterziehungsprozess gelegt, in den diese auf vielfältige Weise bewusst einbezogen werden.
5. Stärkung der personelen Funktionen und Gremien
Schulisches Handeln soll - wo immer möglich - durch demokratisches Verhalten, Zivilcourage und Transparenz bestimmt werden, da durch Mitgestalten und Mitbestimmen sowohl Motivation als auch Integration aller am Schulleben Beteiligten gefördert werden, was der Schule und den Einzelnen in hohem Maße dient. Alle personellen Funktionen und Gremien innerhalb der Schulgemeinschaft sind daher gefordert, ihre Möglichkeiten weitestgehend auszuschöpfen und damit den Schulentwicklungsprozess wirkungsvoll zu begleiten.